Achtungserfolge für heimische Schulen

Volleyball: Landesentscheid des Wettkampfprogramms "Jugend trainiert für Olympia" der WK II und III

Zwei zweite und einen vierten Platz erreichten die Teams der Lahntalschule Biedenkopf und der Stiftsschule Amöneburg.  
Biedenkopf. Mit großen Erwartungen gingen die SchulVolleyballer der Lahntalschule Biedenkopf (LTS) und der Stiftsschule Amöneburg in den Landesentscheid. Am Ende verfehlten alle drei Teams - zum Teil sehr knapp - den Sieg und damit die Teilnahme am Bundes-Finale in Berlin.
"Die müssten zu schlagen sein", blickte Lasse Hauf, Spiel-Führer der WK-III-Mannschaft der LTS, noch optimistisch auf das zweite Vorrundenspiel gegen die Ahnatal-Schule Vellmar. Der 14-Jährige sollte recht behalten, denn die Acht- und Neuntklässler der LTS behielten schließlich die Oberhand über die Nordhessen (2:1).

Erst im Finale hatte das WK-III-Mädchen-Team der Stiftsschule Amöneburg das Nachsehen.
Fotos: Marcello Di Cicco
Und auch gegen die von der russischen Volleyball-Goldmedaillengewinnerin von Seoul 1988, Olga Kriwoschejewa, gecoachten Mannschaft der Freiherr-vom-Stein-Schule Wetzlar setzten sich die LTS-Schüler durch (2:0). "Bis auf eine Person spielen alle von uns im Verein", erklärten Haufs Teamkollegen Julius Fischer und Julian Thome.
Daher sei es auch keine große Schwierigkeit gewesen, eine Mannschaft zusammenzustellen. Auch Volkmar Hauf, Trainer der WK-III-Mannschaft, traf auf viele bekannte Gesichter. "Als Landestrainer kenne ich alle Teams recht gut. Ich glaube, wir haben heute recht gute Chancen", sagte Hauf. Nach einem 2:0-Sieg im Überkreuzspiel gegen Bad Vilbel unterlagen die Hauf-Schützlinge nur im Finale der Main-Taunus-Schule Hofheim mit 15:25 und 23:25.

Nur knapp verpasste das WK-III-Jungen-Team der Lahntalschule Biedenkopf den Sieg. Am Ende stand Platz zwei zu Buche.
Pech hingegen hatte das WKIII-Jungen-Team von Renate Kern, die als Lehrer-Trainerin im Rahmen eines Förderprojekts an der LTS junge Talente sichtet. Im zweiten Vorrundenspiel, das mit 0:2 gegen die Wigbertschule Hünfeld verloren wurde, verletzte sich Top- Scorer Sebastian Neubert.
So blieb dem LTS-Team nur der Sieg im Auftaktmatch gegen Aßlar (2:0), denn auch das Überkreuzspiel gegen Butzbach (1:2) und das zweite Spiel gegen Aßlar um Platz drei (1:2) gingen knapp verloren. Das Ticket für den Bundesentscheid löste indes der Favorit, die Immanuel-Kant-Schule Rüsselsheim.
Besser lief es für die WK-III- Mannschaft aus Amöneburg. "Die Mädchen sind heute in guter Form", erkannte Trainerin Ulrike Wiegard bereits nach dem Auftaktsieg gegen die Vogelsbergschule Schotten (2:0). Und auch das zweite Spiel gegen Rotenburg (2:0) sowie das Überkreuzspiel gegen das Überwald-Gymnasium Wald-Michelbach (2:0) entschieden die Stiftschülerinnen souverän für sich.
"Gegen die Wiesbadenerinnen haben wir eine Chance, wenn die arrogant spielen", wussten die Hessenauswahlspielerin Katharina Selle und ihre Teamkollegin Anna Schade vor der Finalpartie gegen die Elly-Heuss-Schule Wiesbaden. Letztlich musste sich die Stiftsschule, deren Team sich aus Vereinsspielerinnen des ASV Rauschenberg, des TSV Kirchhain und des TV Biedenkopf zusammensetzte und einmal wöchentlich nach der Schule trainiert, jedoch mit 0:2 geschlagen geben. Bei den WK-II-Mädchen gewann die Edertalschule Frankenberg.

9.3.2010

Von Marcello Di Cicco
Quelle: Oberhessische Presse vom 9.3.10

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