Unsere Schule

Antrag zur Gestaltung des neunjährigen Gymnasiums (G 9 neu)

Die veränderten politischen Vorgaben des Landes Hessen haben uns veranlasst, uns dem neunjährigen Gymnasium wieder zuzuwenden. In die Überlegungen zur Gestaltung des neunjährigen Gymnasiums sollen die positiven Veränderungen, die sich durch die Umstellung im Rahmen der Verkürzung der Gymnasialzeit ergeben haben, integriert werden.
Bei der Entwicklung des achtjährigen Gymnasiums haben wir Elemente in unseren Schulalltag integriert, die zu einem wesentlichen Bestandteil des Lebensraums Schule geworden sind. Dazu gehören unsere Zeitstruktur mit der Mittagspause von 60 Minuten, das Klassenlehreressen im Johanneshaus für die Klassen 5 und 6, die Neigungsgruppen und offene Angebote. Diese Elemente unseres Konzeptes wollen wir beibehalten bzw. verstärken.


Dies impliziert die Beibehaltung der wöchentlichen Stundenzahl von 34 Unterrichtsstunden, in denen in Zukunft vor allem die Bereiche der Förderung (siehe Förderunterricht) und des Lernens und Übens eine stärkere Berücksichtigung finden sollen. Aus Elterngesprächen, vor allem auch aus den Aufnahmegesprächen, wissen wir, dass diese Bereiche zur Zeit unterrepräsentiert sind. Das Ende der verlässlichen Schulzeit um 14.30 Uhr (von Montag bis Donnerstag) bringt eine klare Struktur in die Woche, ermöglicht den berufstätigen Eltern eine wirksame Planung, unterstützt Alleinerziehende und Familien mit Migrationshintergrund. 


Aus vielen Untersuchungen ist bekannt, dass der Schulerfolg der Kinder in hohem Maße von den (personellen, zeitlichen und finanziellen) Ressourcen der Eltern abhängt. Das Engagement für den Schulerfolg erscheint in vielen Elternhäusern unerlässlich. Schulen in kirchlicher Trägerschaft können mit dazu beitragen, dass Kinder, bei deren Familien diese Ressourcen nicht oder nur in geringem Maße vorhanden sind, die erforderliche Unterstützung erfahren.


Zeit für die individuelle Reifung ist unter G 8 deutlich reduziert, was vor allem bei den Jungen beim Übergang in die Oberstufe deutlich zu spüren ist. Hier sollen entsprechende schulische Angebote, die stärker an den Interessen der Jungen orientiert sind, gemacht werden.


Konzentrierter Unterricht, sportliche, musikalische und künstlerische Angebote während des Schultages (mit Kopf, Herz und Hand) sowie freie Zeit (Mittagspause) werden von Eltern befürwortet und gehören mit der guten personellen Ausstattung, der Werteorientierung (christliches Menschenbild) und der intensiven Elternarbeit zu den Elementen, die für unsere Schule sprechen. 

Wer sind wir...