Presse

Stiftsschülerinnen fahren nach Berlin

Volleyball, Landesentscheid bei "Jugend trainiert für Olympia": Amöneburger Mädchenteam gewinnt

Nach 2006 gelang der Stiftsschule Amöneburg bereits zum fünften Mal die Qualifikation für den Volleyball-Bundesentscheid in Berlin.  
Biedenkopf/Wallau/Dautphe. Voll des Lobes war Ulrike Wiegard, Trainerin des siegreichen Mädchenteams der Stiftsschule St. Johann Amöneburg in der Wettkampfklasse (WK) III der Mädchen. „Die Mädchen waren überragend gut und mental richtig stark“, sagte Wiegard. Im gesamten Turnier gaben die Stiftsschülerinnen gegen die anderen fünf Regionalsieger keinen Satz ab.
In der Vorrunde gelangen zwei glatte 2:0-Siege gegen die Freiherr-vom-Stein-Schule Wetzlar und das Überwaldgymnasium Wald-Michelbach. „Wetzlar haben wir beherrscht“, sagte Wiegard. Im Halbfinale kam es zur Neuauflage des Vorjahresendspiels gegen die Elly-Heuss-Schule Wiesbaden, das die Amöneburgerinnen diesmal mit 25:17 und 25:16 für sich entschieden.

Auf nach Berlin! Sarah Greib (von links), Antonia Ried, Victoria Limper, Katharina Selle, Larissa Hahn, Anne Grimm und Constanze Bieneck qualifizierten sich mit der Stiftsschule Amöneburg für den Volleyball-Bundesentscheid bei „Jugend trainiert für Olympia“. Foto: Marcello Di Cicco  
Auch der Finalsieg gegen die Jakob-Grimm-Schule Rotenburg (25:20, 25:19) war eine klare Angelegenheit. „Wir haben im Aufschlag und Angriff super Druck gemacht“, lobte Wiegard, die die Spitzenleistungen von Constanze Bieneck und Katharina Selle lobte. Anfang Mai tritt die Stiftsschule beim Bundesentscheid in Berlin an.
Auf dem Weg dorthin scheiterte die Lahntalschule Biedenkopf im WK II der Jungen nur knapp. Nach zwei 2:0-Erfolgen gegen die Friedrich-Magnus-Schule Laubach und das Einhardgymnasium Seligenstadt traf das LTS-Team im Halbfinale auf die Südringgausschule Herleshausen, gegen die die LTS im Tiebreak mit 15:11 ins Finale einzog. Gegen die Carl-von-Weinberg-Schule Frankfurt, für die einige Jungnationalspieler des Bundesstützpunkts Volleyball-Internat Frankfurt aufliefen, hatte die LTS jedoch im Endspiel keine Chance. Die LTS hielt zwar gut mit, zog aber mit 17:25 und 20:25 den Kürzeren.
Im WK II der Mädchen setzte sich mit der Edertalschule Frankenberg ebenfalls eine Mannschaft aus der Schulregion 2 durch. Im Finale bezwangen die Frankenbergerinnen die Elly-Heuss-Schule Wiesbaden mit 25:20 und 25:16. Das Berlin-Ticket im WK III der Jungen löste die Freiherr-vom-Stein-Schule Wetzlar. Die Burgwaldschule Frankenberg belegte den sechsten und damit letzten Rang.


7.3.2011

von den Redakteuren der Oberhessischen Presse und Marcello Di Cicco

Quelle: Oberhessische Presse vom 7.3.2011


Wer sind wir...