Mosaikbild nach dem Fresko in der Generosa Katakombe, ein Geschenk von Magliana für Hainzell, zu sehen in der Kirche in Hainzell
Betrachtung des Bildes auf dem Deckblatt: Als Zweiter von rechts ist Christus der Erlöser in königlicher Schönheit abgebildet. In der linken Hand hält er das Buch der Gesetze, die rechte Hand hält er in Segenshaltung erhoben. Sein Haupt ziert ein Heiligenschein (=Nimbus), der das Zeichen des Kreuzes einfasst.
Zu seiner rechten und linken Seite sind die Brüder Simplicius und Faustinus dargestellt, bartlos um ihr jugendliches Alter hervorzuheben. In ihren Gesichtern scheinen sich Güte, Heiterkeit, Energie und Würde zu vereinen. Auf der äußeren linken Bildseite sehen wir Beatrix, die Schwester der beiden jungen Märtyrer. Über der Tunika (=Untergewand) trägt sie eine prachtvolle Dalmatica (=Obergewand). Ihre Haartracht ist mit Diademen verziert, ihre Ohren sind mit großen kreisförmigen Ohrringen geschmückt. All das verleiht der Darstellung Grazie und Lieblichkeit. Alle drei Märtyrer halten eine mit Perlen und Edelsteinen geschmückte Krone als Symbol für den Lohn in der Ewigkeit in der linken Hand. – „Sei getreu bis in den Tod, und du wirst die Krone des Lebens erringen.“ Offenbarung 2,10
Sturmius Stehling nach U. Schambony aus „Die Stadtpatrone und ihre Katakombe in Rom
Die drei römischen Märtyrer sind die Stadtpatrone von Fulda. Der hl. Bonifatius brachte ihre Gebeine als Geschenk des Papstes nach Fulda. Sie sind drei Geschwister. Die beiden Brüder lehnten es als römische Soldaten ab, den christlichen Glauben abzulegen und wurden daher hingerichtet ( † um 303). Ihre Schwester Beatrix barg ihre Leichname aus dem Tiber und wurde daher ebenfalls hingerichtet. Sie fanden ihre Grabstätte in der Generosa-Katakombe in Magliana südlich von Rom.
Ihr Gedenktag ist am 29. Juli.
Gott, unser Vater, wir sind deine Kirche hier am Ort in der Innenstadt von Fulda.
Wir sind als dein Volk, deine Gemeinde unterwegs in eine neue Zeit.
Wir haben unsere Vergangenheit mit Licht und Dunkel,
doch du warst und bist immer unser Gott.
Wir bitten dich jetzt um deinen Hl. Geist.
Wir wollen das Leben unserer Gemeinde erneuern.
Wir wollen die Kirche vor Ort stärken durch unser Gebet und unsere Arbeit.
Mit deiner Kraft und Hilfe werden wir es schaffen,
deine Kirche vor Ort zu bauen und zu erneuern.
Lass uns deinem Wort folgen, lass uns Jesus Christus nachfolgen,
der nur für seine Brüder und Schwestern lebte.
Vater, wir bitten dich in seinem Namen und auf die Fürsprache unserer
Pfarreipatrone Simplicius, Faustinus und Beatrix:
Hilf uns in deinem Namen Kirche und Gemeinde vor Ort zu bauen.
Lass uns als Pfarrei in der Fuldaer Innenstadt wie diese Geschwister
zu einer Familie zusammenwachsen, damit wir uns gemeinsam auf das Kommen
deines Reiches vorbereiten, wo du lebst und unser Gott bist für immer und ewig.
Amen.
Hl. Simplicius, hl. Faustinus, hl. Beatrix bittet für uns!
Allgemein ist die Farbgebung eher frisch und modern gehalten. Die Farbkombination soll vorallem etwas Positives ausstrahlen und ins Auge stechen.
Blau ist die Farbe der Ruhe und Harmonie. Sie hilft Stress und Hektik abzubauen und gibt dem Menschen die Möglichkeit sich zu regenerieren. Die Menschen kommen in die Kirche und sollen dort den hektischen Alltag vergessen und zur Ruhe kommen.
Grün ist die Farbe des Lebens und vermittelt Wachstum und Fruchtbarkeit,
womit sie auch Hoffnung ausstrahlt. Diese Hoffnung können Menschen in der
Kirche wiederfinden.
Gelb ist die Farbe der Sonne, des Lichts und der Wärme. Sie strahlt Lebensfreude und Energie aus. Auch diese Aspekte kann die Kirche dem Menschen vermitteln.
Rosa/ Pink strahlt Optimismus und Vorfreude aus, aber auch die bedingungslose Liebe, die wir in Gott und der Kirche finden können.
Grau ist die Farbe der Auferstehung der Toten - ein Zustand zwischen schwarz und weiß. Dieser Aspekt sollte nicht vergessen werden, denn der Glaube und die Kirche spenden auch in schwierigen Situationen, ob auf Erden oder auf dem Weg zu Gott, Halt und Unterstützung.
Orange strahlt Kraft und Aktivität aus. Überdies Freude, Gemütlichkeit
und Wärme. Aspekte, die man im katholischen Dekanat Fulda finden kann.
Im Logo kann man drei verschiedene Bilder erkennen.
Kreuz - Kirche - Mensch
Das Logo soll diese drei Aspekte miteinander verbinden – der Mensch und die Kirche im Mittelpunkt des christlichen Glaubens.
Aufteilung – Die Trennung des Wortes“
"Stadtpfarrei“ setzt besondere Gewichtung auf die einzelnen Wörter „Stadt“ und „Pfarrei“. Folglich setzt man sich mit den einzelnen Wörtern noch einmal separiert auseinander. Außerdem wird eine perfekte Lücke für das Wort „Fulda“ geschaffen, was zu besonderer Ausgewogenheit führt. Der Zusatz „Katholische“ bildet mit den einzelnen Strichen eine schöne Umrahmung, die die gesamte Textmarke interessant und doch
ausgeglichen erscheinen lässt. Farbgebung / Auszeichnung - Die gesamte Bildmarke ist in einer kalten und einer warmen Farbe gestaltet um den Betrachter nicht mit zu viel Farbe zu überfordern. So wird die „Katholische Stadtpfarrei“ zwar nicht durch das Grau, jedoch durch die fette Darstellung hervorgehoben. Ausgleichend dazu wird „Fulda“in Orange, aber
nicht fett dargestellt. Trotzdem wird „Fulda“ so etwas mehr in den Fokus gestellt, da Fulda für Ausenstehende ein wichtiger Bezugspunkt ist. Auszüge entnommen aus:
Logomappe, Weber Werbung, Eiterfeld