Liebe Gemeindeglieder,

„das ist aber langweilig!“ sagen manche Leute, wenn man vom Rosenkranzbeten spricht. „Immer das Gleiche!“ Es sei ein
seelenloses Geplapper, Gebet vom Fließband, dazu noch „Leistung“ in Form von 53 „Ave Maria“.
Doch worum geht es eigentlich bei diesem Gebet?
Es geht bei den Wiederholungen um einen Rhythmus, dem wir im Leben immer wieder unterworfen sind:
beim Ein–und Ausatmen, bei Tag und Nacht. Noch besser ist der Vergleich mit dem Wasser eines Brunnens, das von Schale zu Schale fließt: In der Wiederholung fällt etwas immer tiefer in unsere Seele. Es geht also nicht um das dauernde
„Gegrüßet seist du, Maria“, es geht um eine Erhebung auf eine andere Ebene - so wie manch einer es im Urlaub liebt:
immer wieder am Strand entlanggehen und sich tiefer und tiefer besinnen. Im Nachdenken über das Leben von Jesus und Maria bedenke ich auch mein eigenes Leben und finde Halt in der Gleichmäßigkeit des Gebetflusses.

Ich lade Sie ein, es wieder mal in Gemeinschaft zu beten:
Immer sonntags im Oktober um 17.00 Uhr.

 

 


 

 




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