Liebe Gemeindeglieder,

das Kirchenjahr geht langsam auf sein Ende zu. Mit dem 1. Advent beginnt das neue Kirchenjahr und es bringt für unseren Pastoralverbund Veränderungen mit sich. Natürlich sorgen Veränderungen in Kirchengemeinden nicht unbedingt für Freudensprünge. Und natürlich werden Traurigkeiten über den Verlust von manch Liebgewonnenem aufkommen. Diese haben ihr Recht und sollen ihren Raum haben. Aber wir brauchen vor unserer gemeinsamen Zukunft keine Angst haben. Wir hatten das große Glück, dass wir in der letzten Zeit eine Menge Kinder in unserer Gemeinde taufen konnten. Dabei fiel mir auf, dass bei all den unterschiedlichen Taufsprüchen eine kleine Sentenz sehr häufig auftaucht: „Fürchte dich nicht...“

Dieser kleine Satz, ist nicht nur auf die großen Veränderungen in unserem Leben zu beziehen, sondern auch auf all die Kleinigkeiten, die unser Leben nicht existentiell bedrohen. So sind das eben auch Worte, mit denen wir Veränderungen getrost begegnen können. „...denn ich bin mit dir.“

  So geht der oben begonnene Satz weiter. Unserer Kirche ist eine Verheißung zuteil geworden: Gott begleitet uns. Und egal wohin die Reise auch geht: Gott ist bei uns. Ja, im Moment ist unsere Gemeinde in Bewegung. So wie bei einem kleinen Boot, das bei der Überquerung eines Sees in einen Sturm gerät. Kommt Ihnen dieses Motiv bekannt vor? Es ist die Sturmstillung! Die Menschen haben Angst, wecken Jesus und er fragt: „Warum habt ihr Angst?“, was nicht rhetorisch gemeint ist. Warum setzen uns Veränderungen so sehr zu, wenn Gott uns doch so oder so begleitet? Weil wir unser Vertrauen nicht loslassen wollen. Aus Angst davor, mit den Änderungen nicht klarzukommen, weil uns das Vertrauen auf Gott   abhandengekommen ist?

Ich denke, wir brauchen keine Angst zu haben, denn er sagt es uns zu:

„Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir!“


 


 

 




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