Pfarrfastnacht 2018

„Lass die Nonnen bloß in Ruh, sonst schlägt das Team vom Pfarrhaus zu"“

Pfarrfastnacht im Propsteihaus Petersberg

von Dr. Günter Breinlich


Esel, Nonnen, Kirchenmäuse: die Pfarrei St. Peter feierte „Foaset“

Auftakt der Veranstaltung, die musikalisch von den „Hot Spots“ begleitet wurde, bildete der Einmarsch des kompletten CV-Petersberg mit Tollitäten, Garden und Musikzug. Anschließend legte „Der Fastnachtserklärer“ Enrique Ritz dar, was das Publikum in den kommenden 4 Stunden zu erwarten hätte.

Kaplan Togar Pasaribu erinnerte mit seinem Vortrag über die „größten Esel im Revier“ an die Palmsonntagsweisheit „…der Herr braucht ihn“: ohne verlässliche Lasttiere wie Pfarrer, Kaplan etc. läuft in einer Pfarrgemeinde nichts. Dass die Grautiere dabei auch über Rhythmus, Passion und Körperbeherrschung verfügen, demonstrierte Esel Pasaribu zur Freude der anwesenden Ladies aufs Vortrefflichste.

Radfahrer Gerhard Fritz nahm mit gewohnt brillantem „päderschbercher“ Wortwitz (siehe Headline) das Pfarreigeschehen aufs Korn – und ermahnte Neu-Bürgermeister Carsten Froß, endlich das zu verwirklichen, was Bundespräsident Gauck im letzten Jahr getan, Alt-Bürgermeister Schwiddessen hingegen nie geschafft hat: die Sternsinger von St. Peter im Rathaus zu empfangen. Neu-Bürgermeister Carsten Froß war in schmucker Kapitänsuniform verkleidet. Offen blieb, ob die Uniform von der „Lufthansa“ oder von der britischen „White Star Line“ war.

Optisches Highlight des Abends waren „Die Schlümpfe“: angeführt von „Papa Schlumpf“ Pfarrer Jan Kremer besang der Pfarrgemeinderat von St. Peter seine Arbeit.

Gelebte Ökumene erklang mit den „rockenden Pastoren“. Zum Udo Jürgens-Hit „Aber bitte mit Sahne“ huldigten die evangelischen Pfarrer Pfeifer und Lange neidisch der Schönheit katholischer Liturgie: „Messdiener, Weihrauch, katholisches Schema – aber bitte mit Kremer!“ war das Fazit.

„Talk am Petersberg“ ließ das Gemeindeleben musikalisch Revue passieren.

Krönender Abschluss der Veranstaltung: „Das närrische Pfarrhaus“ gab einen Ausblick auf die 100-Jahr-Feier der Rabanus-Maurus-Kirche in 2057 – inklusive einer Liste sämtlicher bis dahin vermutlich anfallender Reparaturen.

Aber wie es schon die evangelischen Pastoren mit Drafi Deutscher zu singen pflegten: „Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Kirche nicht.“

Pfarrfastnacht - Propsteihaus - Petersberg
 

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